Mehr Nachhaltigkeit an unserer Uni!

Als Juso-Hochschulgruppe Münster beschäftigen wir uns damit, wie nachhaltige Entwicklung in der Forschung und in den Lehrplänen verankert und wie ökologisches Bewusstsein von der Hochschule in die Gesellschaft getragen werden kann. Wir fordern, dass Hochschulen selbst zu energetischen Selbstversorgerinnen werden und an allen Arbeitsplätzen der Hochschulen eine ökologische Arbeitsweise ermöglicht wird. Zudem setzen wir uns für Tierschutz an Hochschulen ein und bemühen uns, bei unseren Veranstaltungen den Fleischkonsum durch intelligente Planung zu reduzieren.

Denn unserer Auffassung nach gibt es Umweltkatastrophen, die aufgrund menschlicher Handlungen entstanden sind und zunehmend entstehen werden und deren Auswirkungen vor allem auch eine soziale Dimension haben. Wenn Kollektivgüter wie sauberes Wasser und saubere Luft sowie Grund und Boden in manchen Teilen der Welt bedroht sind, hat dies besonders verheerende Folgen für finanziell schwächer gestellte Menschen.

Eine Verbesserung in der Umweltpolitik, welche die Reduktion von Emissionswerten und der Zerstörung der natürlichen Lebensräume beinhaltet, ist demnach vor allem eine soziale Aufgabe und somit Kernbestand unserer Politik!

Besonders wichtig ist uns dabei eine sozial-ökologische Transformation herbeizuführen, welche nicht nur die Industrie, sondern alle Lebensbereiche abdeckt und dabei nicht autoritär vorgeht, sondern alle Menschen demokratisch mit einbindet. Das heißt für uns, dass wir in der Mensa auf ein ausgewogenes Essen hinarbeiten, das sowohl vegetarische als auch vegane Angebote beinhaltet aber auch aus der Region stammt, um ökologische Folgewirkungen wegen langer Transportwege möglichst zu vermeiden.

Konkrete Schritte sind dazu:

  • Die Möglichkeit, Essen aus den Mensen mitzunehmen, um der Verschwendung von Lebensmitteln vorzubeugen
  • Der bezahlbaren Ausbau des veganen und vegetarischen Angebots in den Mensen und Bistro
  • Eine Fahrradbörse, die vom AStA verwaltet wird und mehr Stellplätze für Fahrräder an der Uni
  • Den Ausbau günstiger Fahrrad-Reparaturmöglichkeiten für Studierende
  • Die Ermittlung eines ökologischen Fußabdrucks für die Universität, um genaue Problemfelder zu erkennen und die Einsetzung einer*s Umweltbeauftragten